Datenschutzbestimmung

DATENSCHUTZBESTIMMUNG

§ 1 Vertrauliche Informationen

(1) Vertrauliche Informationen im Sinne dieser Bestimmung sind alle Informationen, die von einer Partei ausdrücklich und schriftlich als vertraulich bezeichnet wurden, zu den nach §§ 17, 18 UWG geschützten Informationen gehören, durch gewerbliche und andere Schutzrechte geschützt sind, unter das Bankgeheimnis, den Datenschutz oder eine ähnliche Geheimhaltungspflicht fallen bzw. von ähnlicher Natur sind oder bei denen sich das Geheimhaltungsinteresse der offenbarenden Vertragspartei aus der Natur der Information ergibt. „Informationen“ bezeichnet sowohl die Daten als auch die mit den Daten versehenen Datenträger.

(2) Die Einbeziehung unter die vertraulichen Informationen entfällt oder endet, wenn die Information öffentlich bekannt ist, die offenbarende Partei schriftlich auf den Schutz verzichtet oder die Information dem empfangenen Vertragspartner auf anderem Wege als durch den offenbarenden Vertragspartner bekannt und hierbei keine Geheimhaltungspflicht verletzt wurde.



§ 2 Datenschutz und Datensicherheit

(1) hrselect beachtet die einschlägigen datenschutzrechtlichen Vorschriften. hrselect wird insbesondere, sofern er in Kontakt mit vertraulichen Informationen und/oder personenbezogenen Daten kommt, diese Daten im Sinne des § 11 Abs. 3 BDSG im Rahmen der Weisung des Auftraggebers erheben, verarbeiten oder nutzen. Eine Datenerhebungs-, Datenverarbeitungs-, und Nutzungsrecht des Auftragnehmers besteht dann, wenn dies vorrangig zur Erreichung des Vermittlungsziels erforderlich ist. Dies gilt insbesondere für eine Weitergabe vermittlungsrelevanter Daten an potentielle Kunden/Kandidaten. Der Empfänger darf vertrauliche Informationen im Übrigen offenbaren, soweit er hierzu gesetzlich oder behördlich verpflichtet ist.

(2) hrselect verpflichten seine Mitarbeiter oder einbezogene Dritte gemäß § 5 BDSG auf die Einhaltung des Datengeheimnisses, sofern nicht bereits eine solche Verpflichtung besteht.

(3) hrselect ist zu regelmäßiger Datensicherung im erforderlichen Umfang verpflichtet. Er hat zudem die technischen und organisatorischen Anforderungen gemäß der Anlage zu § 9 BDSG zu erfüllen. Insbesondere hat er die seinem Zugriff unterliegenden Systeme gegen unbefugte Kenntnisnahme, Speicherung, Veränderung sowie sonstige nicht autorisierte Zugriffe oder Angriffe zu schützen. Hierzu ergreift er die nach dem neuesten Stand bewährter Technik geeigneten Maßnahmen in erforderlichem Umfang, außerdem sonstige Maßnahmen zum Schutz seiner Einrichtung. Bei Verwendung von nicht seinem Zugriff unterliegenden Systemen hat er seinen Vertragspartnern entsprechende Verpflichtungen aufzuerlegen und deren Einhaltung regelmäßig zu überwachen.

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